#7TageLeserausch – Tag 3-7: Mein Fazit

Moin moin,

abgesehen davon, dass ich es natürlich nicht geschafft habe, jeden Tag ein Update zu schreiben, unter anderem weil ich überarbeitet, übermüdet und zum Schluss noch krank wurde, habe ich ordentlich viel gelesen und lieber nicht gebloggt. Die Dame kann auch beim Entspannungsbad, auf dem Weg zur Arbeit hin und zurück und im Krankenlager lesen. Ich bin noch nicht fertig mit Tag 7, aber ich kann über die vergangenen Lesetage und meine Kurzrückblicke zu den gelesenen Büchern schon mal was sagen.

Ich las zuerst zu Ende Alexander F. Sprengs “Der Fluch”: Dieses kleine feine in schwarzem Leinen gebundene mit Goldprägung Büchlein beinhaltet eine fast schon klassisch romantische Liebes-, Leidens- und Schauergeschichte, allerdings in Versform geschrieben. Es sind 159 Strophen in der Ich-Form und als Brief geschrieben. Ich habe etwas gebraucht in den Lesefluss zu kommen, aber der Herr Spreng kann Geschichten erzählen. Dies ist dem ein oder anderem möglicherweise bewusst, wenn er vernimmt, dass er der Kopf hinter ASP ist, dieser äußerst textlastigen deutschen Gothrockkapelle. Ich, persönlich mag ASP (die Kapelle) ja nicht, aber dieses Buch fand ich super.

Danach wollte ich Hilary Mantels Erzählband “Die Ermordung Margaret Thatchers” lieben, so wie ich ihre dicken Historienromane liebe, aber es funktionierte gar nicht. Ich habe die 10 Erzählungen im scheinbaren Rausch durchgesogen, aber es ist nichts hängen geblieben. Die Charaktere waren mir alle zu farblos. Ich habe bestimmt nicht die Geschichten zu schludrig gelesen, aufgrund der Schnelle, die ich durch war. Es war eher so, dass Frau Mantel sehr schön schreibt, aber irgendwie sprach mich keine einzige Geschichte an. Nichts. Ich habe vor ein paar Monaten Doris Lessing Erzählungen gelesen und ich kann mich noch an mindestens 2 Geschichten komplett erinnern, weil da die Bilder so mitreißend in meinem Kopf waren, dass ich es nicht vergessen kann. Hier war nichts übrig geblieben. Möglicherweise auch, weil ich erst kürzlich Miroslav Penkovs Band “Wenn Giraffen fliegen” beendet habe und ich hin und weg war. Ich neige ab und an ja doch dazu Vergleiche anzustellen. Es sollte mir eine Lehre sein, nicht mehr als einen Erzählband pro Monat zu lesen. Vielleicht lag es einfach daran.

Und dann habe ich auch noch in den letzten Tagen Charlotte Brontes (wie die Pünktchen über das e kommen, weiß ich nicht) “Jane Eyre” zu Ende gelesen und es war so schön wie beim ersten Mal vor vielen Jahren. Wenn nicht sogar schöner, denn mit erwachsenen Augen liest man manche Sachen einfach viel intensiver oder abgeklärter.

Aktuell habe ich Neil Gaimans Non Fiction Sammlung “The View from the cheap seats” in den Händen und kann es kaum weglegen und die Post it Fläggchen werden immer weniger. Aber über dieses Buch muss ich in einem eigenen Post schreiben. Definitiv.

Ich hoffe Euch hat mein kleiner intensiver Leserausch der letzten 7 Tage gefallen. Ich habe definitiv mehr gelesen als es im Normalzustand gewesen wäre und ich werde dies, glaub ich, so belassen. Das tut mir gut. UND das Allerwichtigste, ich hatte bis auf Hilary Mantels Buch, keine Enttäuschungen dabei. Das war echt toll.

Ach ja, das Wichtigste hab ich vergessen … das Fazit selbst von dem #7TageLeserausch … die Statistik:
1. KEIN BUCH GEKAUFT!
2. 6 Bücher komplett beendet / gelesen
3. Das waren insgesamt 1565 Seiten
4. Ein angefangenes Buch, bei dem ich auch schon 201 Seiten gelesen habe … für 7 Tage ist das überhaupt kein schlechter Schnitt. 😉

 

 

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