Stephanie und 12 Männer [Lesemonat Mai]

Nein, diesmal kein Bild. Meine Bücher sind schon einsortiert / aussortiert / ausgesetzt. Mein Monat Mai war sehr lau.

Fangen wir mit dem Mist an … den würde ich auch gern in einem Stück loswerden wollen.
Bei Interesse könnt ihr Euch ja zucken. Dewswegen nur ne Aufzählung der Bücher, die es noch nicht mal in mein Regal zurück schaffen werden:
Bernhard Aichner “Schnee kommt”
Samuel Benchetrit “Rimbaud und die Dinge des Herzens”
Chuck Palahniuk “Diva”
Hartmut Lange “Im Museum”
Im Grunde genommen waren die Bücher gar nicht so schlimm, aber sie haben mich nicht angesprochen. Protagonisten doof, Story belanglos oder zu klischeehaft. Oder beides.

Dann las ich drei Sachbücher:
Eric Kandel “Das Zeitalter der Erkenntnis: Die Erforschung des Unbewussten in Kunst, Geist und Gehirn von der Wiener Moderne bis heute” >>> Ein richtig interessantes Buch vvon einem der sympathischsten Nobelpreisträgern ever.
Stephanie Kaplan “Von Nach Über Die Aktivität des Lesens” >>> Das Buch war das Einzige einer Dame, die mithilfe von Italo Calvinos “Wenn ein Reisender in einer Winternacht” die Aktivität des Lesens graphisch vorzüglichst aufgearbeitet, erklärt hat. Wenn ich diesen Klassiker mal endlich gelesen haben sollte, dann werde ich auch Kaplans Buch hier im Blog noch mal näher beleuchten. Es macht sonst keinen richtigen Sinn.
DAS SCHWARZE HAMBURG BUCH >>> ein Buch, welches Orte mit düsteren Geschichten Hamburgs näher erklärt und beleuchtet, sodass man sich die Orte, an denen man öfter vorbei läuft, gern noch mal sich genauer anschauen mag.

Dann las ich außerdem noch ein Band mit Comicstrips von BECK “Am Strand bei Windstärke 12” … welches wie gehabt lustig, manchmal etwas flach und oft sehr spitz war. Das war perfekte Ablenkung von Alltag.

Richtig gut gefallen hat mir das dünne Büchlein von Friedrich Dürrenmatt “Politik”, in welchem Essays, Zitate, Reden von Dürrenmatt vereint waren.

Dann füllte ich eine Bildungslücke mit Halldor Laxness und einem Erzählband “Ein Angelausflug ins Gebirge” … und es hat sich voll gelohnt. Laxness hat eine locker flockige Sprache und seine Charaktere sind einzigartig.

Außerdem las ich noch zwei Bände aus dem “Kabinett der Phantasten” … zwei Vampirgeschichten. Die haben mir sehr gefallen, aber ich glaube ich werde mir das komplette Kabinett früher oder später zulegen und das dann auch mal vorstellen. Nur nicht mehr heute. Die eine Erzählung war von E.T.A. Hoffmann und die zweite von F.G. Loring. Romantik pur.

Und um meinen Monat nicht komplett in die Tonne zu drücken, hatte ich mir noch aus Frust den zweiten Teil der Sandman Ouvertüre von Neil Gaiman gekauft (in der deutschen Ausgabe) … ich besitze bereits die komplette Ausgabe in Englisch … und habe es dann auch gleich noch mal gelesen und geliebt.

Viele Seiten waren es nicht im Monat Mai gewesen, aber ich habe tatsächlich nur 13 Bücher neu gekauft. Die 4 oben genannten Werke gebe ich gern ab, an den ersten, der Interesse daran anmeldet. Am besten in einem Rutsch.

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