Make Europe Great Again [Konzertrückblick]

4 Bands hatten sich angekündigt an dem lauschig frühen Sommerabend im Zentrum des Chaos Hamburgs … der Großen Freiheit 36. Es war der 3. Juni 2016. 17 Uhr öffneten sich die Tore für Rabia Sorda, Lord of the Lost, FILTER und Combichrist. Das musste ich sehen. Zumindest für Lord of the Lost und FILTER war ich anfällig. Rabia Sorda und Combichrist stehen eher nicht auf meinem Geschmackszettel.

RABIA SORDA …

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Diese Jungs waren absolut überzeugend. Es war Musik, die temporeich, nicht langweilig und sogar melodiös war. Ich hatte definitiv Schlimmeres erwartet. Ein Albumkauf drängte sich nicht auf, aber für ein Festival als Beifang war es ganz ordentlich und äußerst unterhaltsam.

LORD OF THE LOST …

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Mit dem Besuch im Studio und neuem Material und der langen Akustikzeit merkte man es den Jungs mit Heimatbonus an, dass sie Bock auf lauten und dreckigem Rock hatten. Schön war’s.

FILTER …

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DSCN0603 Filter fand ich als Teenager schon toll und das war die Kapelle, die ich mit Mr T als erstes zusammen gesehen hatte, vor knapp 3 Jahren im Knust. Damals hatte ich den Backkatalog von Filter aus den Untiefen wieder herauf geholt und war wieder frisch entzückt gewesen. Dieses Set am Freitag war ebenso großartig. Filter waren mal wieder mit neuer Besetzung unterwegs. Der Einzige, der konstant in der Band ist, ist Richard … aber who cares. Ich kann damit umgehen. Das neue Album muss unbedingt noch zu mir. Am Freitag entschied ich mich für Getränke statt Merchandise, denn es war total heiß und stickig in der Halle. Die Texte von Filter jedenfalls waren wie gewohnt sehr politisch und das gefällt mir.

COMBICHRIST …

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Diese Jungs sind nichts für mich. Möglicherweise liegt es am “Gesang”? … Ich habe aber jetzt einmal die Band gesehen und kann dann einen Haken dahinter setzen. 😉

Alle Bands hatten jedoch eins gemeinsam. Sie waren allesamt Rampensäue und konnten den Großteil des Publikums in Schwingung bringen. Das war toll anzuschauen. Ich bereue nichts. Auch wenn ich an dem Freitag richtig “tot” nach dem Konzertabend war. Ich war einfach viel zu lange wach gewesen.

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