Kembodia Teil 2 – Phnom Penh

Hier kommt endlich ein kleiner Teil meiner Kambodschareise … heute geht es um die Hauptstadt Phnom Penh.

12633747_1151685261508418_1788713605044859176_oPhnom Penh ist dort auf der Karte gelegen, wo sich Tonle Sap, Tonle Bassac sowie der Mekong treffen. Sprich die Stadt ist an drei “Flüssen” gelegen. und dies tut der Stadt sehr gut. Es herrscht zumeist ein laues Lüftchen und die Luft des Wintermonsuns ist nicht ganz so heiß und auch nicht schwül.

Als Mr. T und ich nach 19 Stunden Reise aus Deutschland am 27. Januar in Phnom Penh ankamen gegen Nachmittag (15:40 Uhr Ortszeit), erwarteten uns locker flockige 34°C und Wind. Wir hatten uns schon dank der stetig wärmer werdenden Temperaturen (in Zürich 17°C!!! und Bangkok 25°C und in keinem tief gefrorenem Flugzeug) etwas aklimatisieren können, sodass wir nicht sofort umgehauen wurden.

Wundervoller Weise wurden wir beiden mit unseren 4 Koffern von einem Teil meiner Familie am Flughafen abgeholt. Alles war gut, die Koffer waren ganz und keiner der Familie erwartete, dass wir an dem Abend “bespasst” werden mussten. Sie setzten uns in unserem Hotel nahe des Independence Monuments (siehe Bild) ab und kaum waren Mr T und ich auf dem Zimmer fertig eingecheckt, bekamen wir Nachricht von der Lobby, dass eine weitere Cousine, die auch zum Flughafen kommen wollte, aber wieder wegfuhr, weil unsere Ankunft verspätet war, ins Hotel gekommen war.

12646695_1149830078360603_412475584170393631_o

Mit Cousine Bom machte ich dann übermüdet den großartigsten Abenteuertrip, den man am frühen Abend in Phnom Penh so machen kann. In der absoluten Rush Hour auf dem Moped ohne Helm mit fahren, um noch eine Prepaid Karte für das Mobiltelefon zu besorgen.

Verkehr in Phnom Penh 12605362_1149954028348208_3655607935120556543_o … in Kambodscha generell. Es gibt angeblich Regeln und ich habe auch Fahrschulen gesehen, aber Regeln sind Vorschläge, an die man sich halten kann, hatte ich das Gefühl. Es war bei den Besuchen ein paar Jahre zuvor schlimmer, aber für den allgemeinen Europäer und dem Deutschen insbesondere ist der Verkehr in Kambodscha kreuzgefährlich, wenn man sich nicht schnell genug daran gewöhnt und sich nicht dementsprechend verhält. Es gelten generell zwei Regeln: 1) Niemals stehenbleiben und immer einen entschlossenen Blick gegenüber des entgegenkommenden Verkehrsteilnehmers haben. 2) Sollte ein Manöver (zum Beispiel Einparken oder Ausparken oder Abbiegen zu mindestens 25% schon durchgeführt sein, so lässt der andere Verkehrsteilnehmer Dir Zeit das Manöver zu beenden. Mehr muss man eigentlich nicht wissen. Ja, es wird jedes Manöver durch Hupen angekündigt und angeblich herrscht seit 1. Januar 2016 Helmpflicht. Diese wird auch gelegentlich überprüft und mit 15.000 Riel geahndet, wenn man ohne Helm fährt. Ich war glücklich, als ich ohne Helm wieder in ganzen Stücken nach dem Trip zum Mobilfunkladen im Hotel ankam. Die Fahrt war aufregender als Achterbahnfahren.

Mr T und ich hatten am ersten – dem halben Tag nichts weiter auf dem Zettel als einmal um den Block laufen und noch etwas essen und danach ins Bett fallen. Das war auch gut so, man muss es nicht übertreiben am Tag 1 in Kambodscha. Ich werde im nächsten Post noch mehr über Phnom Penh und den Sehenswürdigkeiten schreiben und was wir beiden uns aus gutem Grunde  gespart haben. Bleibt gespannt.

 

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s