Anleitung zur Buchkaufdiät [Lebenshilfe]

Mina von https://aigantaigh.wordpress.com/ hatte sich von mir gewünscht die Buchkaufdiät näher erklärt zu bekommen.

Dazu muss ich etwas länger ausholen … ich bin ein Buchkauffetischist. Ich bin zwar ein Leser, der relativ schnell liest, aber ich bin eben auch ein viel zu schneller Käufer. Zudem bin ich ein Quartalskäufer. Ich kaufe nicht regelmäßig wenig Bücher, in überschaubaren Rahmen, sondern ich kaufe nach Belohnungssystem. Ich finde stetig Gründe zur Belohnung. Das kann ganz schön böse sein.

Ich gebe zu, dass ich die Buchkaufdiät in meinem ganzen zarten Leben nach dem Erfinden nur ganze 4 Monate (immerhin) eingehalten habe. Ich könnte damit wieder anfangen, wenn der Monat November beginnt. Im Oktober bin ich eh schon wieder dank J.J. Abrams & Doug Drout “S.” über die Stränge geschlagen. Aber ich musste die limitierte Ausgabe haben. Die ist so hübsch. Anyway …

Buchkaufdiät – das ist eigentlich eine schöne Alternative zum Buchkaufverbot, denn ich darf nach wie vor Bücher kaufen, aber dank der Diät wird man erstens gezwungen auch seine Stapel ungelesener Bücher zu lesen UND man kann sich dann mit nem Buchkauf danach wieder belohnen und das geht wie folgt.

Man liest einen Monat lang ganz viele schöne Bücher und zählt dann die gelesenen Seiten zusammen. Es gelten aber nur ausgelesene Bücher. Ein bisschen “Challenge” muss ja mit dabei sein.

In meinem Falle bisher im Oktober: 4 ausgelesene Bücher:
Dominique Horwitz – Tod in Weimar >>>   289 Seiten
Andy Weir – Der Marsianer >>> 512 Seiten
Thomas Meyer – Wolkenbruchs wunderbare Reise in die Arme einer Schickse  >>> 288 Seiten
Tilman Rammstedt – Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters  >>> 155 Seiten
Das sind dann zusammen insgesamt 1244 Seiten.

In der Buchkaufdiät werden dann die gelesenen Seiten in Cents umgewandelt.

Übersetzt für mein Beispiel entsprechen dann 1244 Seiten 1244 Cents und ich hätte dann mit 12,44 Euro “erlesen”.

Mit dem erlesenen Geld kann ich mir dann belohnungsmäßig im nächsten Monat Bücher einkaufen gehen. Je mehr man liest, kann man mehr Geld ausgeben. Jetzt denkt ihr Euch, was für eine Scheißidee … ein Hardcover kostet ja schon meist Ü20 … aber es gibt ja auch Mängelexemplarkisten und man kann auch mehr lesen!

Ein Trick, wie ich das Geld tatsächlich “spare” … ich stecke das erlesene Geld in eine “Kulturetatsparbüchse”. Das Geld darin ist garantiertes Buchgeld. Alles andere was ich ausgebe, ist über die Stränge geschlagen.

Aber im November könnte ich es ja wieder anfangen zu probieren.

Was sagt ihr dazu?!

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3 thoughts on “Anleitung zur Buchkaufdiät [Lebenshilfe]

  1. Theoretisch eine gute Idee. Aber mir wären 1 Cent pro Seite zu wenig. Das wäre dann nur ein neues Buch im Monat. Andererseits wenn man es konsequent umsetzte, würde dann endlich der SUB abgebaut werden. Die Bücher die darauf sind hat man ja gekauft, weil man sie auch lesen möchte. Ich glaube ich stocke pro Seite auf 2 Cent auf, dann ist es für mich motivierender. Ich mach das im November fix.

  2. Pingback: Die Sache mit der Challenge [kurz mal nachgedacht] | Kulturrausch und mehr

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