[#minathon – Nebelgeschichten] Thomas Meyer “Wolkenbruch …” [Empfehlung]

Moin moin, ich habe zur Info heute geschlagene anderthalb Stunden gelesen (und mehr werden es wahrscheinlich auch nicht werden.) Ich bin platt von der Arbeit.

In Kurzfassung: 4:30 Uhr klingelte der Wecker. Ich bin wie gewohnt 5:04 Uhr zum Bus gestolpert und stellte fest, ooops, heute ist Samstag, da fährt der Bus ja gar nicht. Also nahm ich mir ein Taxi und fuhr für 17 Euro nach Altona und hatte ganze 2 Minuten noch Zeit meine Regionalbahn noch zu erreichen. Auf Arbeit wurde es dann so interessant, dass es nicht aufschreibbar ist. Tatsache ist jedoch, dass eine kaputte Telefonanlage Dich vom Arbeiten abhält und Wetterumschwünge nichts für alte Menschen sind. Mich wundert es, dass keiner gestürzt ist. Anyway, auf der Heimfahrt von Arbeit las ich dann die restlichen Seiten von Thomas Meyers Buch “Wolkenbruchs abenteuerliche Reise in die Arme einer Schickse” erschienen im Diogenes Verlag. Das Buch ist das Debütwerk von Thomas Meyer und es ist zauberhaft schön.

Zum Buch: Motti Wolkenbruch ist ein junger orthodoxer Jude aus Zürich, der sich zum Entsetzen seiner Familie in eine Schickse, eine Nichtjüdin, verliebt. Ein Einblick in eine unbekannte Welt, eine berührende und schelmische Geschichte mit jiddischem Wortwitz und unwiderstehlichem Humor.

Meine 10 Cents: Das Buch wurde mir letztes Wochenende von meiner Freundin geschenkt. Ich habe es in meiner S-Bahn / Busfahrt heute zu Ende gelesen und es sehr gemocht. Und ja Wolkenbruch bekommt seine “Schickse”. Das Buch ist von Meyer mit sehr vielen jiddischem Schnack gespickt. Anfangs dachte ich, dass könntest Du nie flüssig lesen, dazu wäre ich zu tot am frühen Morgen oder Abend im Bus & Bahn vor / nach der Arbeit. Aber nein, wir sind ja nicht blöde … an das Jiddisch gewöhnt man sich schneller als man denkt. Und Wolkenbruch, der in einer traditionellen gläubigen jüdischen Familie in Zürich groß wird und da versucht auszubrechen, kommt mit seiner Sprache sehr überzeugend daher. Damit wird das Buch quasi irgendwie “niedlich” und greifbar. Ein schönes Buch. Wirklich schön.

Und nun noch zur #minathon Frage: “Gibt es ein Sachbuch, dass Ihr uns anderen gerne ans Herz legen würdet?

Nein, es gibt mindestens 10 Sachbücher, die ich empfehlen kann … aber ich fange vielleicht mal mit einer etwas kürzeren Liste an.

1: Die Biene – eine Liebeserklärung -> Das gibt es auch eine Review auf dem Blog.

2: Krähen von Cord Riechelmann -> ein extremst schönes Buch über Krähenvögel

3: E.O. Wilson “Die soziale Eroberung der Erde” erschienen bei C.H. Beck

4. Peter Fröberg Idling “Pol Pots Lächeln” erschienen bei Büchergilde Gutenberg –> dazu habe ich auch in einem Blogpost bzgl. Kambodscha in der Literatur geschrieben.

Ich werde jetzt nach dem geschriebenen Blogpost mit meinem Freund und meiner Schwester + Freund zu meinem Lieblingsitaliener essen gehen und hoffe, dass der morgige Tag etwas weniger verrückt wird. Vielleicht lese ich auch noch mal was.

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