Bewegende Musik [kurz mal nachgedacht]

Auf Facebook wurde ich unlängst mehrfach von mehreren Menschen mehrfach getagged, dass ich an fünf aufeinanderfolgenden Tagen 5 Songs posten sollte, die mich bewegen würden, bzw. zu denen ich eine Geschichte zu erzählen hätte. Ich versuche das mal auf tatsächlich fünf Stück einzugrenzen.

1: I LIKE TRAINS – Sea of Regrets
Ich hege eine sehr sehr sehr große Liebe zu der in Leeds heimischen Postrockkapelle I LIKE TRAINS. Diese Jungs sind seit dem ich sie 2007 erstmalig live erlebt habe, tief in meinem Musikliebhaberherz verankert. Ich hatte als Jugendliche keine Boygroupgelüste, aber diese Jungs tun das. Da bin ich sogar noch mal auf Mit-Hinterher-Fahren-Tour-Anhängsel-Gelüsten gekommen. Bisherige Konzerte habe ich in England, Deutschland, Belgien und Dänemark gesehen. “Sea of regrets” ist der mit Abstand am meisten gehörte Song. Ich mag ihn akustisch, live in voller Bandstärke, als Demoversion, als Studiovariante. Der Song ist zudem aktueller denn je im Jahr 2015 – schaut Euch das Video dazu an, dann wisst ihr warum.

2: SUBWAY TO SALLY – Liebeszauber
Meine erste große Musikliebe, die mich nachhaltig geprägt hat, war die zu Subway to Sally, die ich 1995 für mich entdeckt habe. Also im besten Teenageralter. Die Jungs und die Dame hab ich mit Abstand am meisten live gesehen. Es müssen wohl weit über 200 Konzerte gewesen sein. “Liebeszauber” ist dabei nach wie vor eins meiner Alltimefavourites. Es ist schön Sally-Oldschool. Es ist von der Songstruktur komplex und der Text ist einfach umwerfend. So was findet man nicht so oft. Im Video sind die Herren und Dame ja noch sooooo jung. Seufz.

3: TORI AMOS – Bells for her
Ich habe Tori gemocht seit dem Release der Winter EP. “Bells for her” ist auch aus der Zeit. Also den glühenden 90ern. Mittlerweile warte ich nur noch auf ein mich mal wieder umwerfendes Album von ihr. Das letzte, was mich richtig berührte war Scarlet’s Walk gewesen. “Bells for her” hat für mich eine Bedeutung, weil ich damals Anfang der 90er noch nicht so drauf war wie jetzt. Ich hatte mir immer gewünscht mit meinem “anders sein” irgendwie akzeptiert zu sein. Gehört zu werden. Ich musste mir das aber erkämpfen.

4: MOONSPELL – Alma Mater
Ich bin eine kleine Metaltante … auch das noch … und MOONSPELL mag ich auch schon mal mehr mal weniger … meistens jedoch überschwänglich seit Beginn ihrer Karriere. Alma Mater ist ein Klassiker. Ich habe einen Narren an den lusitanischen Katern gefressen. (Okay, nachdem ich beim diesjährigen WGT zusammen mit den Jungs im gleichen Hotel war, ist alles vorbei.)

5: SOROR DOLOROSA – Silver Square
Diese wunderbare französische Gothrock Kapelle habe ich schon mehrmals live erleben dürfen und “Silver Square” hat verdammt viel Druck und ist grundehrlicher Gothrock. Ich hab da stets Lust zu tanzen, springen und zu singen. Und die Männer anschauen mag ich auch. Da bekomme ich glatt Behüterinstinkte.

Wie ich oben schon gesagt hatte, könnte ich die Liste noch unendlich weiterführen, denn Musik ist ein essentielles Grundrecht für mich, wie es Literatur für mich auch ist.

Was sind Eure fünf Songs, die in Euch etwas bewegen?!

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