Moonspell – Extinct

Das erste Halbjahr ist fast herum und ich es gibt etwas zu dem Musikhighlight des ersten Halbjahres zu sagen. Es ist das unglaublich runde, kompakt in einem Guss, mit Pathos, schönem Lärm und Melodie, sowie Inhalt produzierte neue Album “Extinct” der portugiesischen Kapelle Moonspell.

Moonspell Extinct - Nuclear BlastIch habe zu Hause die Special Edition mit der Dokumentation “Road to Extinction” auf DVD mit dabei und es ist ebenso eine großartige DVD. Ich liebe Dokumentarfilme.

Das neueste Werk hat 10 Songs, sowie noch 4 Bonus Tracks in der special Box.

Es gab bis zu diesem Album echt eine ziemlich lange Zeit, wo ich nicht mehr so viel opulenten schönen Krach gehört hatte, aber ich glaube durch die Konditionierung mit vielen schweren Opern und Sinfonien, die ich in regelmäßigen Abständen gehört und gesehen habe, musste so etwas wieder kommen.

Der erste Eindruck beim ersten Mal hören der Scheibe war bei mir echt: “Boah, das ist eine Oper.” Ein Album voller Dramatik und man hört, dass die Songs alle in einem Rutsch produziert wurden und es Spaß gemacht haben muss, aber man hört auch, dass beispielsweise sich die Schlagzeug- und Basslinien nie tot gespielt werden. Wenn es gut ist, dann ist auch gut. Ich liebe den Einsatz der Streicher, Keyboardanteile in den Songs. Ich bin komplett hin und weg von Fernandos “Gegrunze” und Gesang. Das ist echt eine Resonanzfrequenz, die direkt in meinen Frontallappen ballert und ich dann nur noch von den Urtrieben geleitet bin.

Die Songs sind allesamt mit äußerst schmissigen Melodielinien gefüllt und man wird dem Zuhören auch nicht nach dem 10. Mal müde. Ich finde es auch wunderschön, dass die Songs das perfekte Tempo haben, um es auf langen Autobahnfahrten hören zu können.

“Breathe” ist der perfekte Opener des Albums. Das Thema des Atmens, um Leben und Überleben zu können, wiederholt sich in vielfältiger Weise auf diesesm Album.
“Extinct” kann man im Vollrausch noch mitträllern. Äußerst schön ist der orientalische Einschlag in “Medusalem”. Da fahre ich voll drauf ab. “Domina” ist die ruhigere Nummer auf dem Album, aber ich liebe echt die Lyrics und den Gesang von Fernando. Da könnte ich stundenlang zuhören. Und so verhält es sich eben mit allen anderen Songs auch. “The Future is dark” ist zudem dazu predistiniert ein moderner Klassiker zu werden.

Ich kann nichts Objektives zu dem Album sagen. Ich bin einfach nur schwerst verliebt. Ich mag zwar Metal meist noch ein bisschen Doomiger und gesetzter, aber dieses Album ist entzückend. Es ist eine unbedingte Kaufempfehlung.

“Extinct” ist das 11. Studioalbum von Moonspell und es ist im März 2015 erschienen bei Napalm Records.

P.S.: Das inner Fangirl kann noch berichten, dass die Jungs auch Fields of the Nephilim sehr schätzen und im selben Hotel zum  Wave Gotik Treffen dieses Jahr waren. Seufz

Advertisements

One thought on “Moonspell – Extinct

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s